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Eine Bücherregalansicht mit einer farbenfrohen Kunstaufnahme von Gesichtern an der Wand. Im Regal sind Skulpturen, Bücher und ein blauer Krug zu sehen. In der Mitte ist ein stilisiertes Feuer, das eine warme Atmosphäre schafft.

KUNSTSAMMLUNG MIT GESCHICHTE

Das AMERON Hamburg Hotel Speicherstadt ist weit mehr als ein Ort zum Ankommen und Übernachten. Es ist ein Haus, das Geschichte atmet und zugleich Kunst lebendig macht. Hinter den historischen Backsteinfassaden der UNESCO-Welterbestätte Speicherstadt treffen hanseatisches Erbe, moderne Gastlichkeit und ausgewählte Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler aufeinander.

Ein Teil der Kunstwerke wurde eigens für unser Haus geschaffen – als Unikate, die nirgendwo sonst zu finden sind. Andere stammen aus renommierten Sammlungen wie dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg und verleihen jedem Raum eine besondere Atmosphäre. Jedes Werk erzählt seine eigene Geschichte – von Liebe und Sehnsucht über Hafenimpressionen bis hin zu humorvollen und skurrilen Alltagsbeobachtungen.

Kunst ist hier nicht Dekoration, sondern Erlebnis. Das Kunstkonzept des Hotels erzählt eine zusammenhängende Geschichte, die auf den Ort und die maritime Historie Hamburgs eingeht. Die Werke reflektieren zentrale Themen: Heimkehr, Liebe, Sehnsucht und die faszinierende Geschichte einer Hafenstadt. Sie laden dazu ein, entdeckt und erlebt zu werden – bei jedem Besuch aufs Neue.

„Der Kuss" – Henriette Gruber

Das Wandbild im Foyer ist eine freie Adaption der berühmten Fotografie von Alfred Eisenstaedt. Eine Ode an Frieden und Befreiung nach den Kriegsjahren – Glaube, Liebe, Hoffnung in einem leidenschaftlichen Kuss.

Fotografien – Silvia Foz

Die New Yorker Fotografin dokumentiert sehnsuchtsvolle Blicke in die Ferne, auf der Suche nach dem Unbekannten und Exotischen. Ihre Arbeiten finden Inspiration im Profanen und Alltäglichen.

 

„Caretos" – Catalina Somolinos

Wilde Schauspiele menschlicher Gemütszustände mit einem Hang ins Absurde und Skurrile. Die asturische Künstlerin schafft das „Anti-Selfie" – Karikaturen menschlicher Grimassen voller Leben.

SCHIFFSLEIHGABEN – MARITIMES MUSEUM

Historische Exponate, die an die Kindheit erinnern und einen wunderbaren Einblick in die Epoche des Kaffeehandels geben – die Geschichte Hamburgs als Hafenstadt.

Schauen Sie sich all unsere Kunst im Hotel in unserem Kunstbooklet an, in welchem Althoff-Gründer Thomas H. Althoff Einblicke in seine Liebe zur Kunst gibt. 

Kunst im Hotel ansehen

Einblick in die Kunstleidenschaft des Hoteliers

Ausschnitt des Interviews mit Thomas H. Althoff aus unserem Kunstbooklet.

Welches Kunstwerk hat Sie am stärksten inspiriert und begeistert? Gibt es einen Lieblingskünstler?

Generell interessieren mich alle Sparten der Malerei und Bildhauerei. Ich habe aber eine Vorliebe für den postmodernen Realismus. Eine besondere Nähe verspüre ich zu dem deutschen Künstler Sigmar Polke. Die ironischen Elemente in seinen Werken inspirieren mich immer wieder. Sicher zählt auch der Freund des Malers und Fotografen Gerhard Richter zu meinen Favoriten.

Was war Ihr erstes Kunstwerk und wann haben Sie es gekauft?

Schon als Zwanzigjähriger habe ich in New York mein erstes Bild „The Fishtamer" erworben. Der Künstler ist mir leider immer noch unbekannt, aber die Faszination des Gemäldes bleibt bis heute – es war die Initialzündung meiner Leidenschaft für Kunst.

Nach welchen Gesichtspunkten wählen Sie die Kunstwerke für Ihre Kollektion aus?

Wenn ich privat für meine Frau und mich Kunst auswähle, dann kaufen wir intuitiv. Man sollte Kunst nicht nur aufgrund des Marktwertes sammeln. Ein Kunstwerk, das mich spontan anspricht und provoziert, kann mich immer wieder aufs Neue begeistern und überraschen. In unseren Hotels wählen wir die Werke gemeinsam mit unseren Kuratoren nach Konzept aus und entwickeln so für jedes einzelne Haus eine individuelle Identität.

Welches ist Ihr Lieblingswerk im AMERON Hotel in der Hamburger Speicherstadt?

„Der Kuss" – die Adaption der Künstlerin Henriette Gruber von der berühmten Fotografie Alfred Eisenstaedts – fasziniert mich immer wieder beim Betreten des Hauses. Es ist ein Werk, das Emotion und Geschichte in sich trägt.